Evangelisches Diakonissenhaus Bethlehem

Jahresfest-Predigten

Predigt zum 170. Jahresfest am 13. Oktober 2007

Pfarrer Johannes Welschen, Niesky

Philipper 4, 4 – 7


Liebe Schwestern und Brüder des Diakonissenhauses Bethlehem, liebe Festgemeinde!

Zunächst möchte ich Ihnen zu ihrem Festtag die Glück– und Segenswünsche aus der Diakonissenanstalt Emmaus in Niesky überbringen. In Emmaus Niesky denken heute manche Schwestern und Mitarbeitende hierher, in das Mutterhaus auf der anderen Seite Deutschlands. Von Niesky nahe der polnischen Grenze gehen die Gedanken nach Karlsruhe unweit der französischen Grenze. Gott stellt unsere Füße wahrhaft auf weiten Raum – wie wir im Kaiserswerther Verband immer wieder sagen. Und dass wir heute ohne größere Probleme von Niesky nach Karlsruhe reisen können ist ein Grund zu unendlicher Dankbarkeit.
Von Niesky an der polnischen Grenze nach Karlsruhe – unweit der französischen Grenze – so denken wir heute an Sie, freuen uns mit Ihnen über diesen besonderen Tag des 170. Jahresfestes und wünschen Ihnen Gottes Segen für die Jahre, die kommen.
Näher aber als die geografische Beschreibung – von Niesky nach Karlsruhe – liegt mir aber eine andere: von Emmaus nach Bethlehem.


Predigt zum 169. Jahresfest am 14. Oktober 2006

Pfarrer Philippe Gunther, Straßburg

Jeremia 29, 7 – 14


„Jésus Christ est le même hier, aujourd’hui et éternellement.“
Mit diesen Worten begrüße ich Sie alle und danke für Ihre Einladung zum Fest und Ihre Bitte um eine Predigt!
Worte auf Französisch, damit Ihr auch glaubt, dass ich „ein Francais“ bin, wenn auch Elsässer!

Worte aus der Bibel: die Losung des Gründers unseres Diakonissen–Mutterhauses in Straßburg, Pfarrer Haerter: „Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit“.
So ist mein Kommen zu Ihnen nach Karlsruhe und hier in diese Kirche gar zwei mal ökumenisch, zwei mal verbindend, zwei mal brüderlich. Schon mehr als 60 Jahre trennt uns der Rhein nicht mehr. Baden / Elsass – Herz Europas!
Und schon viel länger sind beide Mutterhäuser von Karlsruhe–Bethlehem und Rüppurr verbunden mit der Communauté et Etablissement des Diaconesses de Strasbourg.
Derselbe Herr, derselbe Dienst, eine Quelle und ein Ziel!


Predigt zum 168. Jahresfest am 8. Oktober 2005

Oberkirchenrat Dr. Michael Trensky, Karlsruhe

1. Samuel 2, 8 und Matthäus 7, 24 – 25


Liebe Schwester Elisabeth, liebe Schwester Wera, liebe Gemeinde,

viele von uns werden den heutigen Festtag mit Losung und Lehrtext aus dem Herrnhuter Losungsbuch begonnen haben: „Der Welt Grundfesten sind des Herrn, und er hat die Erde darauf gesetzt.“ steht dort aus 1.Sam 2. Und am Schluss der Bergpredigt Jesu, das ist der Lehrtext, heißt es: „Jesus spricht: Wer meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.“

Gute Worte der Heiligen Schrift sind das für den heutigen Tag, für das 168. Jahresfest dieses Werkes. Eine lange Geschichte hat es unter Gottes gütigem Geleit, eine Segensgeschichte ist es, auf die wir zurückblicken dürfen. Eine Segensgeschichte, die in den letzten 22 Jahren verbunden ist mit Ihrem Namen als Oberin, liebe Schwester Elisabeth. Ich weiß, Sie mögen es nicht, wenn man von Ihnen als Person redet, schon gar nicht von Verdiensten, aber ein bisschen muss es doch sein. Freilich immer auf dem Hintergrund dessen, was Losung und Lehrtext uns als Cantus firmus für den heutigen Tag angeben: Gott ist es, der der Welt Grundfesten gründet und der die Welt in ihren Grundfesten zusammenhält – „He´s got the whole world in his hand“, sangen die Negersklaven auf den Baumwollfeldern der USA – sich zum Trost und der grausamen Welt zum Bekenntnis. Gott hat die Erde auf die Grundfesten gesetzt, fast spielerisch klingt das und ist doch das feste Fundament unseres Glaubens.


Predigt zum 167. Jahresfest am 16. Oktober 2004

Pfarrer Hans Sachs, Karlsruhe

Johannes 6, 68 + 69


„Hab Lob und Ehr, hab Preis und Dank für die bisher’ge Treue…“ – ist das nicht, wie wir eben gesungen haben, liebe Gemeinde, in allem auf und ab der Schwesternschaft der Cantus Firmus, der Grundton ihrer Jahresfeste? Loben und Danken – das ist wie ein frischer Wind, der die Spinnweben von trüben Gedanken und bedrückenden Sorgen aus den versteckten Winkeln unsres Gemüts hinausfegt. Loben und Danken – das ist keine fromme Pflichtübung, die Jahr für Jahr routinemäßig nach gleichem Muster abgespult wird – nein, sie entspringt einem tiefen, echten Bedürfnis. Weil es gerade auch in den zurückliegenden zwölf Monaten Grund genug gab, für vieles, was unser Gott an dieser Schwesternschaft getan hat, zu danken. Schwester Elisabeth wird hernach in der Aula im einzelnen davon berichten.

Nun zum Predigttext. Zwei Verse aus dem 6. Kapitel des Johannesevangeliums. Eine rhetorische Frage und eine Antwort, die ein Bekenntnis ist: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du bist Christus, der Heilige Gottes.“


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