Evangelisches Diakonissenhaus Bethlehem

Jahresberichte

Hier stellen wir Ihnen gerne unsere Infobriefe
der letzten Jahre zur Verfügung:


Ostern 2017

Weihnachten 2016
Ostern 2016

Weihnachten 2015
Ostern 2015

Weihnachten 2014
Ostern 2014

Weihnachten 2013
Ostern 2013

Weihnachten 2012
Ostern 2012

Weihnachten 2011
Ostern 2011

Weihnachten 2010
Ostern 2010

Weihnachten 2009


Jahresbericht 2011

Ein Jahr ist vergangen: Oktober 2010 bis Oktober 2011.
Woche für Woche haben wir unsere Wochenschlussandacht in der Kapelle mit dem Liedvers beschlossen: „Ein Tag, der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigkeit, so schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit.“

Ein Tag dem andern. Diesmal sind es genau 365 Tage, die wir seit dem letzten Jahresfest durch–wandert haben, – Sie in Ihrem Umkreis und wir hier in dem unseren.

Ja, unser Leben ist ein Wandern, und dazu gehören die Menschen, die eine Strecke weit mitgehen oder gegangen sind – oder die uns von Zeit zu Zeit auf dem Weg begegnen.
Dazu gehört z.B. eine Klasse, die sich vor wenigen Wochen – 40 Jahre nach Beginn der Ausbildung – hier getroffen hat.
Zu diesen Menschen gehören unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die wir recht arm wären, auch heute!
Ich denke auch an die Menschen, die täglich den Mittagstisch in unserer Cafeteria in Anspruch nehmen und vor allem an unsere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, die mit uns Schwestern unter einem Dach leben.

Wir sind reich geworden im vergangenen Jahr durch den Zuzug neuer Mieter in acht Wohnungen.
Manche sind noch dabei, sich einzuleben und Kontakt zu denen aufzunehmen, die schon länger hier daheim sind.
Wir sind aber auch ärmer geworden durch den Verlust von Menschen, die zu uns gehört haben. Wir haben die Namen derer im Gottesdienst gehört, die von Gott aus diesem Leben abgerufen wurden. „Ein Tag der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit.“ Gern möchte ich noch einmal Schwester Martl Scholz nennen und Frau Maria Bechler, die beide im Unterricht der Fachschule und im Internat prägende Dienste geleistet haben. Sie sind für viele Erzieherinnen untrennbar mit der Erinnerung an ihre Ausbildung in Bethlehem verbunden.

Ja, unser Leben ist ein Wandern. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Begegnungen, die beim Weiterwandern vor uns liegen, und wir sind dankbar für manche erfahrene Wegbegleitung.


Jahresbericht 2010

„Vergiss es nie, was Gott getan hat, vergiss es nie, er ist treu.
Vergiss es nie, auf sein Wort zu hören, auf ihn zu sehn – jeden Tag neu.“

Dieses Lied haben uns die Hortkinder im Gottesdienst beim Jahresfest vor einem Jahr gesungen – und auch heute fordern sie uns dazu auf.
Vergiss nicht – das heißt: bedenke, erinnere dich, schau zurück.
Am Ende eines Kalenderjahres oder am Ende eines Lebensjahres halten wir manchmal Rückschau, ziehen wir Bilanz. Was war? Was ist gelungen? Habe ich meine Ziele erreicht?

Wenn ich heute den Jahresbericht erstatte, dann heißt das: Zurückschauen auf ein Jahr, das mit dem Jahresfest am 17. Oktober 2009 begann und heute endet. Für mich: Zurückschauen auf mein erstes Jahr im Amt der Oberin. Und dann: Vergiss nicht, was Gott dir, was Gott euch Gutes getan hat. Dabei soll der  Dank an Gott die Bilanz des vergangenen Jahres sein.

Das „Gott sei Dank“ – oft leicht dahergesagt – soll heute seinen festen Platz haben.
Was hat Gott Gutes getan? Womit hat er mich und uns beschenkt?


Jahresbericht 2009

An dieser Stelle ist ein Jahresbericht fällig, zumal in diesem Jahr beim Jahresfest am
17. Oktober kein Platz für die mündliche Erstattung war.

Doch der Reihe nach:

Das Jahresfest 2008 hatten wir in der Gewissheit gefeiert, dass die weiteren Jahresfeste unter ähnlichen Vorzeichen stehen würden. Dann aber traf bei uns schon im Januar 2009 wie ein Donnerschlag die Nachricht ein, dass Schwester Wera Ledebuhr dringend wieder im eigenen Mutterhaus in Niesky gebraucht werde.

Am 07. Februar 2009 fiel die Wahl des Schwesternrats für die Nachfolge von Schwester Wera dann auf mich. Die Zusicherung meiner Mitschwestern, mich mit ihren Gaben im Amt der Oberin zu unterstützen, erleichterte es mir, die Wahl anzunehmen.

Der Verwaltungsrat hat diese Wahl am 23. März 2009 satzungsgemäß bestätigt.

Schwester Wera führte mich, so weit es nebenbei möglich war, in mancherlei Bereiche
des Oberinnenamtes ein und nahm mich z.B. zu Veranstaltungen des Kaiserswerther
Verbandes mit.

Zunächst war ich jedoch mit den Belangen des Schülerhorts, der mir durch meine 14jährige Leitungstätigkeit so sehr am Herzen lag, völlig ausgelastet.
Es galt hier ein fast ganz neues Team zu finden. Dass dies inzwischen aufs Beste gelungen ist, zeigt mir, wie eindeutig Gott sich um das kümmert, was er angefangen hat. Das macht mich auch gewiss, dass ER meinen Weg im Werk mitgeht. Ich werde mich übrigens mit einem kleinen prozentualen Anteil auch weiterhin im Schülerhort einbringen.


Jahresbericht 2008

Jahresrückblick – darum geht es jetzt, doch da hinein gehört der Dank an alle, die von Beginn an dafür gesorgt haben, dass wir es heute gut haben. Dankbarkeit ist die Basis, auf der wir ein Jahresfest, den Geburtstag des Werkes, feiern.

Vor 40 Jahren, am 13. Oktober, haben wir hier das erste Jahresfest gefeiert.
Vor 40 Jahren wurden das Mutterhaus mit Internat, die Fachschule und der Kindergarten hier an diesem Standort in Betrieb genommen.
Vor 40 Jahren waren manche von ihnen dabei und könnten sicher das eine oder andere erzählen von Mühsal und Freude des Umzugs.
Vor 40 Jahren wurde sechs Wochen lang umgezogen, von der Blücherstrasse hierher in die Friedrich–Naumann–Strasse. Immer und immer wieder fuhr ein Möbelwagen. Dort sortieren und einladen, hier ausladen und aufstellen.
Bald danach begann die Stadt ohne Vorwarnung mit dem Aufreißen der Blücherstrasse. denn erst da wurde die jetzt so mit Selbstverständlichkeit genutzte Straßenbahn gelegt. Welch gute Planung Gottes.

Aus der Enge in die Weite war die Devise, und das Gelände war damals gut außerhalb der Stadt; es gab rundherum noch Feld. Die Wohngebiete sind erst im Laufe der Zeit dazu gekommen.
Doch ich will nicht zu viel von Vergangenem erzählen, ihnen fällt sicher selber genug ein. "So war das damals...

Heute nach 40 Jahren können wir voller Dankbarkeit zurückblicken und so etwas wie Ernte–Dankfest halten. Wir leben zufrieden in und von dem, was damals geplant und gebaut wurde.

Die Aufgaben haben sich im laufe der Jahre etwas gewandelt. Wir konnten mit der Jahrtausendwende das Mutterhaus mit Internat umbauen und haben nun ein betreutes Seniorenwohnen "Mit den Schwestern unter einem Dach"!


Jahresbericht 2007

170 Jahre – da ist es wichtig, auch mal wieder auf die Anfänge zu schauen.

Dienet dem Herrn mit Freuden!

Dieses Wort aus dem 100. Psalm zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte unseres Werkes. Vieles ist in den zurückliegenden Jahrzehnten geschehen, vieles hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten verändert.

Dienet dem Herrn mit Freuden!

Das ist geblieben, wo und wie auch immer dieser Dienst heute geschieht.

Ich werde versuchen mit ihnen nun in großen Sprüngen durch die Geschichte unseres Werkes zu gehen.


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